Archiv der Kategorie Aus der Klasssikforenszene

RE: Tamino Austritte

Liebe Leserinnen und Leser,

da die Kommentarspalte mit mittlerweilen 74! Kommentaren etwas unübersichtlich geworden ist, eröffne ich mit dem letzten Kommentar, den mir Florian per Mail zugesandt hat, hier einen neuen Artikel:

 

Oh, ich werde vermißt - das ist ja nett. Ich bin mittlerweile natürlich bei Capriccio zu finden, wo ich meinen Beethoven-Thread fortsetzte und auch dies uns das über Schumann schreibe und schreiben werde (und, lieber Frank: auch plane ich nach wie vor einen Thread über Schumanns Sterben, habe bislang aber noch nicht die Zeit dazu gefunden).

Zu meinem Rauswurf folgendes: ich hatte, nachdem A.S. den Thread über Ullis und Matthias/Lullist Austritt gelöscht hatte, eingefordert diese Zensurmaßnahme zu unterlassen, und eine Zensur war es ja wohl. Daraufhin wurde ich von A.S. gesperrt, ich konnte also keine Beiträge mehr verfassen. Ich schrieb A.S. eine Mail, in der ich ihn aufforderte, dies rückgängig zu machen. Er antwortete, dass das erst möglich sei, wenn ich ihm versichern würde, niemals wieder Zensurmaßnahmen o.ä. zu bemängeln, er verlangte also von mir im Tamino-Forum auf immer den Mund zu halten. Das lehnte ich ab, daraufhin blieb mein Account gesperrt.

Am Rande: es wundert mich, lieber Thomas, dass du, informiert über all diese Vorgänge wie kaum ein anderer, noch immer Mitglied bei Tamino bist, es wundert mich wirklich. Aber, um Mißverständnisse zu vermeiden, ich will niemanden dazu animieren Tamino zu verlassen. Und ich finde es auch ernsthaft traurig, dass immer mehr Tamino-Mitglieder austreten oder zumindest nicht mehr schreiben. Es sind dort mittlerweile ja kaum noch mehr als 30-40 Leute aktiv (wenn es hochkommt) - und sicher nicht die Interessantesten. Mittlerweile scheint mir Tamino ein recht laues Opernforum geworden zu sein. Nun gut, das war abzusehen.

Herzliche grüße Florian

@FGB

Lieber Frank,

zu Deinem Kommentar vom 21.1.2010, 21:26:

  1. Und ich würde mich freuen , wenn Du auch einmal etwas über das “capriccio-kulturforum” schreiben könntest . Bald ein Jahr alt und noch immer geschlossen . Warum denn das ? Und dann etwas zu den Protagonisten Richard Ross , Nils , Henning Kolff , euphonia ( welch ein Wohlklang als Namen ! ) , Herrn Brixius , severina , oper337 mit seinem feschen Sakko ?6 + 6 = 12Frank

von meiner Seite aus Folgendes:

1. Du brauchst die Rechenaufgabe nicht in Deinem Kommentar zu wiederholen, damit dieser freigeschaltet wird. Diese “Rechenaufgabe” ist lediglich ein Schutz vor Spam. Inzwischen habe ich es aber so eingestellt, daß Kommentare sofort freigeschaltet werden.

2. Was soll ich über Capriccio schreiben? Hast Du denn das Schreiben vom Lullisten an Alfred Schmidt nicht gelesen? Da steht doch alles drin? Außerdem steht es Dir ja frei, Dich dort zu registrieren, und Dir ein Bild vom aktivsten Klassikforum im deutschsprachigem Raum zu machen. Die URL lautet http://www.capriccio-kulturforum.de. Es sind bestimmt auch für Dich interessante Themen dabei, und die Diskussionskultur dort ist mittlerweile vom Allerfeinsten. Als Referenzthread möchte ich hier z.B. den Faden “Wer hat Angst vorm schwarzen Mann - Die Kritik am Regietheater” nennen. Hier wird dieses heikle Thema vernünftig und mit stichhaltigen Argumenten kontrovers diskutiert, ohne ins polemisch-fanatische abzugleiten. Das ist aber nur ein Beispiel für die gepflegte Atmosphäre bei Capriccio.

Die Beteiligung liegt im Schnitt um 30% höher als bei Tamino - über das Niveau muss sich jeder selbst ein Bild machen.  Was die “Öffnung” anbetrifft: Das Projekt wird, nachdem nun die technischen und juristischen Voraussetzungen geschaffen worden sind, in Kürze auch für nicht-registrierte Leser öffnen. Ich werde den Termin hier bekanntgeben, sobald er feststeht. Ich denke es wird gegen Mitte bis Ende Februar soweit sein.

Update Tamino-Austritte


Liebe Leser,

auf vielfache Nachfrage nun an dieser Stelle eine Liste der “Nicknames”, die im 1. und 2. Exodus Tamino verlassen haben bzw. verlassen “wurden”. Fehler oder Ergänzungen bitte über die Kommentarfunktion:

JANUAR 2010

Der Lullist, Ulli, Maggie, Thomas Knoechel, Sakow, Melisma, Status unklar: musicophil (letzter Beitrag 26.12.2009)

Mai 2009

FairyQueen, pbrixius, Rideamus, audiamus, ralphb, Hildebrandt, oper337, petra, der wonnige Laller, Armin Diedrich, Michael Schlechtriem, Achim, Gurnemanz, Michael M., Davidoff, Maldoror, Barbirolli, Fliu, Ingrid, Blackadder, brunello, salisburgensis, CH Köhn, Edwin Baumgartener, Zwielicht, Matthias Oberg, ThomasNorderstedt, AmfortasNN, Général Lavine, Waldi, Wulf, petemonova, Rosenkavalier, gioachino, pfuetz, Frank Pronath,  Ulrica, Alviano, Robert Stuhr, Severina, Caesar73, Maik, klawirr, Theodora, ThomasBernhard, Pius, Graf Wetter vom Strahl

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da sehr viele Ex-Taminos auch “leise” abgewandert sind, und unter einem anderen Nicknamen bei Capriccio aktiv sind.

Unklar ist auch, warum ben_cohrs als “gesperrt” markiert ist.  Wie der Redaktion zugetragen wurde (nicht anonym, Name ist bekannt!), sollte es in Wien zu einer Aussprache kommen, woraufhin Alfred Schmidt geantwortet haben soll:

“Ich rede nur noch mit Tamino-Mitgliedern, alle anderen sind Verräter”

Interessant ist auch, daß der auf der Portalseite als “weitergeführt werden wollend” aufgeführte Thread “Harte Diskussionen oder Konsens im Klassikforum” nun in den internen Bereich verschoben worden ist. Hierin äußerte sich zuletzt der User “calaf” kritisch.

Es ist uns gelungen, den Beitrag zu sichern: KLICK

 

Wir stelen uns nicht auf die Seite des Prbs…

Immer dann, wenn der Schreibstil des Wiener Forendiktatorsadministrators nachlässig wird, weiß der Beobachter, daß Herr Schmidt gerade dabei ist, sich zu ärgern. Betrunken wird er ja zum high noon ( 12:09Uhr)  noch nicht sein.

Prebs

Garniert werden solche Beiträge häufig mit größenwahnsinnigen Vorstellungen wie:

Zitat: “Das ist eine eklatante Fehleinschätzung des Threads und seiner Bedeutung, er ist eine Waffe oder wer so will ein Zündholz, das in letzter Konsequenz einen ganzen Wald niederbrennen kann. “

Offenbar doch betrunken, zumindest angetrunken muß Herr Schmidt gewesen sein, als er sinngemäß schrieb, man sei mit dem Begriff “Regietheater” bei google bereits auf der zweiten Seite, wobei die erste Seite ja komplett von Herrn Kehlmann in Anspruch genommen wird. Abfragen haben jedenfalls ergeben, daß sich Tamino in den google-serps mittlerweile im Nirvana befindet. Woran es wohl liegt?

 Zum eigentlichen Thema dieses Artikels:

Wo ist eigentlich musicophil? Warum hat Ulli keinen Rang mehr? Wo ist der avatar des Lullisten? Hat es einen weiteren Eklat gegeben, gefolgt von einer weiteren Austrittswelle? Der Redaktion liegt ein “Leserbrief” vor - (die Redaktion behandelt alle Zuschriften, egal ob privater oder öffentlicher Natur, als “Leserbrief”, und behält sich deshalb das Recht vor, sämtliche Zuschriften zu veröffentlichen oder daraus zu zitieren) - nun also, der Redaktion liegt ein Leserbrief vor, der eine Erklärung für das Verschwinden von Ulli und demLullisten  liefert. Um die Spannung etwas zu steigern, hier zunächst ein paar wahllos in den Orkus geworfene Zitate aus dem “Leserbrief”:

aus einem Telefonat mit Alfred Schmidt:

“Frauen und Juden werde ich in meinem Forum nicht mehr dulden.”

aus einem internen Thread tamino-klassikforum.de


5jähriges Tamino Jubiläum für Ulli und den Lullisten, O-Ton Alfred Schmidt:

MIR heuchelt man ins gesicht um mich dann hinterrücks anzugreifen.

Aber ich will Euch etwas sagen.

Ich habe dieses Forum mit viel Mühe aufgebaut

iann einfach nicht zulassen daß wenn EINEM oder ZWEI Usern etwas nicht passt diese Forderungen stellen, denen sich einige des Forums anschliessen und wenn ich das tur verliere ich auf andere Art Mitglieder.

Dann dümpelt das Forum so herum wie alle anderen im netz die ich nicht gegründet habe, daran habe ich kein Interesse. Daher werde ich dieses Forum fürs nächste Laufen lassen wie es läuft, OHNE Anstrengungen von meiner Seite.

Sehe ich, daß Interesse da ist und es weiterlebt - auf hohem Niveu - versteht sich - bleibt es bestehen.

Wenn nicht….. SORRY


Ich habe keine Lust mich für meinen Einsatz auch nich rechtfertigen zu müssen. Diese dauernden Streitereien der Usert untereinander sind nervend und nicht in den Griff zu bekommen. Jeder (nein nicht jeder - aber genügend um zu stören) galubt, wenn er SEINEN Lieblingkomponisten, Dirigenten , was auch immer nicht bestätigt bekommt, dann muß er eine Revolte anzetteln. Wenn sich jemand als Künstler fühlt, aber keinen Erfolg Hat, wer badet das Aus ? Tamino


Nein meine Leiben - da spiel ich nicht mit.


Freundliche Grüße aus Wien


Alfred, müde und verbittert

FORTSETZUNG FOLGT…

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Das erinnert doch alles sehr an Vorgänge Ende 2006, als Alfred Schmidt privaten Schriftwechsel sowohl bei Tamino als auch auf der seinerzeit noch aktiven Plattform von Klassikakzente veröffentlichte. Da hat jemand wohl wenig dazugelernt. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an Ulli und Matthias zum 5-Jährigen Jubiläum :-)

Mein Appell an Alfred:

Alf

 Trag´s mit Fassung - Du bist angezählt…..

q.e.d.:


Die hohe Kunst der Intrige besteht nicht darin, Lügen zu verbreiten,

sondern dafür zu sorgen, daß die WAHRHEIT zur rechten Zeit beim richtigen Empfänger landet

 

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Ganz nebenbei erfuhr die Redaktion, daß sich die Fraktion “Alte Musik” nun auf einer neu geschaffenen Plattform austauscht.

Das Forum nennt sich PROSPERO - Forum für alte Musik. Von dieser Stelle aus alles Gute!

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Nachtrag 14:45 Uhr:

Das ging ja flott:

Tamino dicht

Zwanzigzehn - Was gibt´s Neues, Frau Kathi?

Liebe Leserinnen und Leser,

zunächst möchte ich allen  ein gutes und erfolgreiches Jahr 2010 wünschen. Das abgelaufene Jahr war, zumindest für die “Klassikforenszene” ein recht bewegtes. Wir berichteten ausführlich über den großen Exodus bei Tamino, der dort euphemistisch als “Selbstreinigung” bezeichnet wurde. Fakt ist, daß die Abspaltung (oder Weiterentwicklung?) Capriccio im Schnitt mit 25% vorne lag, bezogen auf die Anzahl der täglichen registreierten Benutzer. Auch bei der Anzahl der Beiträge/Tag  hatte Capriccio deutlich die Nase vorn.

Dem aufmerksamen Beobachter wird es allerdings auch nicht entgangen sein, daß das Projekt “www.das-klassikforum.de” seit Ende November deutlichen Zulauf hat. Wir finden dort seit neustem Namen, die wir eigentlich mit dem Tamino-Putsch in Verbindung brachten, so z.B. Peter Brixius, zur Stunde immer noch Inhaber der Domain capriccio-kulturforum.de, Rideamus sowie eine Userin namens “Euphonia”, die z.B. über Schumanns Liederkreis schreibt. Als unbefangener Beobachter könnte man zu dem Schluß gelangen, daß bei Capriccio irgendetwas schiefgelaufen sein muß. Wir dürfen aber gespannt sein, welches Bild sich nach dem seit heute angekündigten Serverumzug und der darauffolgenden Öffnung der Plattform abzeichnen wird.

Bei Tamino ist, wenn man von der Pagerank Abwertung (Portal von 5 auf 4, Forumhome von 3 auf 2!) und von den deutlich reduzierten User- und Beitragszahlken absieht, alles beim alten geblieben. Obertamino Alfred Schmidt verfolgt nach wie vor seine Allmachtsphantasien, wie kürzlich z.B. hier zu lesen war:

ZITAT 1.1.2010, Quelle: http://www.tamino-klassikforum.at/thread.php?threadid=11443

Das Tamino-Klassikforum bleibt eine der besten Webseiten für Klassikfreunde

Leider sieht das google etwas anders, man hat uns, wie schon einmal vor zwei Jahren auf PR 4 abgewertet, was bedeutet das unsere Macht beschnitten wurde. Nicht jeder Beitrqag von uns ist nun ergooglebar nur die sogenannten wichtigen.. Das erschwet natürlich die Expansion ein wenig, notabene dann wenn man ohnedies streng selektiert.
Ein - wenn auch schwacher - Trost ist immerhin, daß auch die anderen Klassikseiten diese Schmach hinnehmen mussten - und einige sogar regelricht “vernichtet” wurden, soll sagen sie sind in die Bedeutungslosigkeit versunken, wodurch wir RELATIV an Bedeutung gewonnen havben. Ich werde dieses Jahr versuchen Verbindungen zu intensivieren und den einzigartigen Glanz Taminos wiederherzustellen.

Zitat Ende, Hervorhebungen durch denZitierenden.

Ich gehe davon aus, daß Herr Schmidt im letzten Satz nicht “einzigartigen”, sondern “einstigen” meinte, aber selbst das wäre erneut ein Indikator für hoffnungslose Selbstüberschätzung. Das Kriegsvokabular hat sich jedenfalls bis heute nicht geändert, und Herr Schmidt hat bis heute nicht verstanden, was ein “PageRank” ist, wie er zustande kommt, und was er bedeutet. So what, Meister des Marketings :-)

Bis die Tage,

HG

Mitridate - doch nur eine Sternschnuppe

kleiner Nachtrag zum letzten Artikel:

Leider ist der User Mitridate nicht mehr aktiv (nach nur 17 Tagen!). Kenner wissen, was es bedeutet, wenn unter dem Benutzernamen kein “Rang” mehr auftaucht. Adieu Mitridate, ich werde Deine Beiträge sehr vermissen.

 

Adieu mitridate

 

 

Mitridate - ein neuer Stern am Tamino-Himmel

Seit dem Super-GAU im Tamino-Forum war es längere Zeit eher ruhig im Wiener Forum, um nicht zu sagen etwas farblos. Mit Ausnahme der üblichen Legasthenie-Threads gab es kaum lesenswertes oder belustigendes.

Mit der Registrierung des Benutzers “Mitridate” hat sich dieser Zustand jedoch schlagartig geändert. Schon der erste Beitrag dieses Users ist an Überheblichkeit nicht zu toppen. Es geht um das vemeintliche Sängerproblem in Bayreuth, und von Mitridate ist in diesem Zusammenhang zu lesen:

ZITAT:

[…]Ich rede hier nicht von den werkentstellenden “Interpretationen” des heutigen Bayreuth durch Schlingensief, Dorst & Co, die bei mir nur noch Würgereize Zornbinkerl hervorrufen;
sondern von den grottenschlechten Solisten, die sich in Bayreuth, anscheinend bar jedlicher Selbstkritik, auf die Bühne stellen.
Als Beispiel sein hier genannt die diesjährige Brühnhilde (Namen merke ich mir erst garnicht), der unterirdische Wotan des Herrn Dohmen, oder gar der Siegfried des Herrn Franz, dem man im vorherigen Jahrtausend vielleicht den Mime in Neu-Strehlitz angeboten hätte, zu mehr reicht es eh nicht……….[…]

In Folgebeiträgen wird dann weiter kräftig auf noch lebenden Künstlern herumgedroschen:

Gesammelte ZITATE aus dem Tamino-Klassikforum:

gegen Alfredo Kraus ist Florez ein Anfaenger

waere Schrott nicht zufaellig der Schmusi der Starsopranisten Netrebko wuerde es keiner merken, dass es ihn gibt 

ich denke, man sollte Herrn Thielemann nicht so ernst nehmen. Er ist für mich ein “möchtegern Kapellmeister“, deren gab es vor ihm auch schon mehrere (H.v.K gruss .). Er macht auf mich den Eindruck, er würde gerne ein zweiter Abendroth werden, von der Frisur her klappt es ja schon, nur sind die musikalischen Stiefel viel zu groß für ihn Augenzwinkern

sicherlich Netrepko und natürlich Bartoli, die mit ihren immer nur angesungenen oder angedeutetenTönen (Leider typisch für viele Sängerinnen der heutigen Zeit) und ihren unsauberen Kolaraturen, ihrem Hang zum Schreien einfach massiv überbewertet ist.

ZITATESAMMLUNG ENDE

Gegen eine freie Meinungsäußerung ist ja nichts einzuwenden, aber das arrogante und abschätzige Geschwafel über lebende Künstler würde ich in meinem Forum nicht dulden. Ich würde (BTW) auch nicht dulden, daß mein Forum als Plattform für den Tausch von CD-Kopien missbraucht wird, so wie von Mitridate u.a. am 10. August um 18:30 geschehen:

Zitat:

Kenne ich leider nicht, würde mich aber sehr interessieren!

LG

Harald gruss


Harald,
wenn Du eine Kopie möchtest, schicke mir bitte Deine Adresse, ich kann sie in meiner (Un) Ordung leider nicht mehr finden großes Grinsen
cheers

Hier sollte der Forenbetreiber etwas wachsamer sein, denn so etwas kann richtig Ärger geben.

Zum Schluß noch ein witziges Zitat von meinem neuen Lieblingsuser Mitridate (ja echt, er toppt sogar FGB):

Zitat:

Außerdem stört mich auch das übertrieben starke Vibrator der Geigen, leider auch ein Mittel vieler Dirigenten heute, künstliche “Breite” zu erzeugen.
Als Wagner die Musik komponierte wurde übrigends OHNE Vibrator gespielt, und genau das Klangbild hatte er vor Augen. 

 :-)))))

 

 

 

Lieber Frank…

ich greife Deinen Kommentar aus dem vorangegangenem Beitrag auf:

[…]nachdem Du ja so begeistert über das “enue Forum” geschreiben hattest , sieht es jetzt so aus , als ob Dein Sicht auf dieen Forenwelt(en) sich doch stark verändert hat .[…]

Ich kenne das “enue Forum” bislang nicht, und habe darüber auch bisher hier wohl nichts geschrieben. Kannst Du mir bitte einen Link schcken? Mein(e) Sicht auf die Forenwelt (en) hat sich insofern doch stark verändert, als ich NICHT nachtragend bis über den Tod hinaus bin.

Beiträge von Dir in dem “neuen Forum” sollen “gelöscht” worden sein von einem der aus dem bedeutesten Forum ( ww. Tamino-Klassikforum.at ) Ausgeschiedenen . Wie kommt es .

… dann habe ich wohl selbst Beiträge gelöscht? Ich kann Deinen Ausführungen nicht folgen, tut mir Leid.

Und dann : Diese “neue Forum” schluckt gleich die fast nicht mehr wahrgenommene Konkurrenz www.das-klassikforum.de von Nils Günther und Richard Ross .

Frage : Wann löst sich denn das “neue Forum” wieder auf ?

D u hattest jetzt doch auch asl Selbstbetreiber eines Brucknerforums soviel Insiderwissen , dass Du dies approximativ eigentlich bentworten können müsstest .

W a s sollte denn das “neue Forum” Neus bieten können .
Nicht viel , wenn man an die zig tausend von Beiträgen denkt , die die Begründer und Gefolgsleute schon im Wiener Tamino-Klassikforum geschriben haben - oder ?

Einen schönen Abend wünsche ich Dir !

Frank ( Georg Bechyna )

PS.: An einer Antwort von Dir wäre ich persönlich doch sehr interessiert . Beobachten und analysieren ist der eine Teil ; dies auszuwerten sollte aber folgen !

Lieber Frank, ist das wirklich Dein Ernst? Reiß Dich doch bitte mal ein bisschen zusammen; das ist wirklich gut gemeint.

Zur Unterlassung von Unterstellungen in Foren

Aus gegebenem Anlaß, und weil ich mich des Eindrucks nicht erwehren kann, daß es immer noch Personen gibt, die meinen, das Internet sei ein rechtsfreier Raum, in dem man von sich geben kann, was einem gerade so in den Kram passt, hier die Stellungnahme eines Rechtsanwalts zu diesem Themenkomplex.

Zur Unterlassung von Unterstellungen etc in Foren:

Grundsätzlich macht es keinen Unterschied, ob ein Forum öffentlich/halböffentlich ist – Sie haben einen Schutz/Abwehr/ und Unterlassungsanspruch gegen die Verbreitung von Unwahrheiten, insbesondere wenn diese strafrechtlich relevant sind. Man wird den Autoren – soweit sie identifizierbar sind – zur Beseitigung (falls nicht mehr editierbar zur Widerruf) unrichtiger Behauptungen auffordern müssen. Plus eine Verpflichtung, sich zukünftiger Verbreitungen zu enthalten.

Wer also der Auffassung ist, daß ein sogenanntes geschlossenes Internetforum (also ein Forum, bei dem eine Registrierung Voraussetzung zum Lesen der Beiträge ist), dem Privatbereich zuzurechnen ist, unterliegt einem Trugschluß.

Wer also der Auffassung ist, daß


“[…]Private, nichtöffentliche Kommunikation wird in einem Rechtsstaat wohl auch weiterhin nicht Gegenstand einer juristischen Auseinandersetzung sein können.[…]”

 

sollte sich darüber im Klaren sein, daß die Kommunikation in einem Internetforum nicht privat ist.

Dieser Beitrag stellt keine Rechtsberatung dar; Zitate sind gekennzeichnet und aus dem Kopf zitiert. Der Beitrag gibt die persönliche Auffassung und Meinung des Autors wieder.

 

 

 

 

Selbstbespiegelung reloaded

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

die Zeiten der öffentlichen Selbsbespiegelungsthreads” haben offensichtlich ein Ende gefunden; sich selbst zu hinterfragen findet nunmehr in der Hauptsache in internen Bereichen der verbliebenen Internetforen statt. Wofür bis vor kurzem noch das Forum der Klassikakzente gerade gut war, nämlich eine Plattform für die interforianischen Nicklichkeiten zur Verfügung zu stellen, diese Funktion hat anscheinend nun die Wiener Zeitung übernommen.Es gibt, so hat es den Anschein, keinen anderen Artikel in der WZ, der so häufig und von so vielen unterschiedlichen Lesern kommentiert worden ist, wie der Artikel von Edwin Baumgartner über den Tamino-Exodus (Link).

Für einen unbedarften Außenstehenden ist so viel Thermik schwer nachvollziehbar. Hier geht es es doch nicht um Weltpolitik, um den Untergang der Menschheit oder um eine bevorstehende Naturkatastrophe? Nein, es geht um einen Themenbereich, der in unserer Gesellschaft doch eher eine Randerscheinung ist, nämlich die so bezeichnete “klassische Musik”!

Was steckt also dahinter, daß dieses Interessenbegiet die Gemüter immer wieder so aufheizt? Warum herrscht in dieser Szene so viel Eitelkeit? Wer sind eigentlich die Menschen, die sich in diesen Grüppchen immer wieder inszenieren? Gehört der echte Musikliebhaber nicht eigentlich in den Konzertsaal, ins Opernhaus oder vor die heimische Stereonlage?

Eine gewagte These: Es geht gar nicht um die Musik. Musik ist nur das Vehikel der Selbstpräsentation. Die Musik wird instrumentalisiert, um sich selbst in Szene zu setzen. Kein anderer Themenbereich eignet nämlich so gut, wie Musik. Außer einer Partitur, die aber nichts weiter ist als ein “Leitfaden”, gibt es nämlich nichts greifbares in der Musik. Jeder Dirigent und jedes Orchester lassen doch bei jedem Konzert und bei jeder Studioaufnahme ein neues Werk entstehen. Erlaubt ist, was gefällt. Und genauso verhält es sich doch mit dem Schreiben über Musik. Kaum etwas ist greifbar und wirklich nachvollziehbar, und somit immer subejktiv. Man kann einen Komponisten und sein Werk mögen, aber es wird immer Einspielungen geben, die keinen Gefallen finde, die auf Ablehnung stoßen. Worüber reden wir also? Worüber schreiben wir?

Versuchen wir noch einmal, den Typus “Klassikforenschreiber” etwas näher unter die Lupe zu nehmen (n.b.: dieser Artikel betrifft nur Klassikforenschreiber männlichen Geschlechts, weibliche Teilnehmerinnen fühlen sich bitte nicht angesprochen!):

Typ 1:

Der Mitfünfziger, der es im echten Leben nicht schafft, mit anderen Menschen in sozialen Kontakt zu kommen. Er ist unverheiratet, vielleicht sogar homosexuell, und lebt noch bei seiner (meist kranken) Mutter. Er gibt vor, eloquent und generalgebildet zu sein, seine Beiträge verraten aber zwischen den Zeilen, daß es sich um einer eher unsicheren Typ handelt.

Typ 2:

Der hochintellektuelle Typ, er kennt sich in allen Bereichen der Hochkultur aus. Meistens schreibt er unter seinem Realnamen. Er kann zu jedem Thema etwas beitragen, ist integer und läßt auch andere Meinungen zu. Er ist tolerant, weiss aber, daß er im Recht ist.

Typ 3:

Der ewige Student; oft auf Krawall gebürstet. Er beginnt fast jeden Satz mit:

“Ich möchte auf keinen Fall persönlich werden, aber XY  ist ein Spaltpilz. Ich möchte auch niemanden verdächtigen, aber ich glaube, daß ZY hier private Informationen weitergibt”

Typ 4:

Der sensible (ausübende) Musiker. Ist permanent beleidigt, fühlt sich zu wenig beachtet, bekommt zu wenig Applaus. Privat mit Sicherheit ein netter Typ.

Typ 5:

Der Musikwissenschaftler; argumentiert alles aus der Partitur heraus, geht (fast allen) mit seiner Besserwisserei auf den Senkel. Verlangt, daß Kritiken “richtiggestellt” werden. Alles, was nicht seinem Dogma entspricht, ist gekauft oder falsch. Das ist der Typ, mit dem man wahnsinnig gerne Abends weggeht, weil er an allem und jedem etwas zu meckern hat; sei es das Mischungsverhältnis im Drink oder die Würzung des Essens. Die Krönung ist dann meistens noch, daß er keine müde Mark auf der Tasche hat, um seinen so geschmähten Deckel zu zahlen.Meistens auch schwul (ohne Wertung, ich habe nichts gegen Schwule).

Typ 6:

Der “Macher” - hat von Musik überhaupt keine Ahnung, besitzt aber die umfangreichste CD-Sammlung und die hochwertigste HiFi-Anlage. Er möchte nur “dazugehören”, und kauft sich deshalb seine Beiträge bei professionellen Autoren, um nicht aufzufallen. Er ist ein sympathischer Draufgänger.

Das sind nur die “Antitypen”, mit Sicherheit finden sich auch hier und dort wirklich sympathische Charaktere, denen es tatsächlich um die Musik oder um die Horizonterweiterung geht. Aber diesen Typus findet man eher selten.

Was soll jetzt dieser Artikel? Es ist in jedem Fall begrüßenswert, daß es solche “Foren” gibt, egal wie man das Kind nun nennt. Klassikforum, Kulturforum, Forum für Lebenskunst, Mozartfreunde, Wagnerforum und und und.

Wir werden dort immer die gleichen Typen treffen, es wird überall, wo mehr als 20 Mitglieder, von denen 15 in eine der oben beschriebenen Typenklassen gehören, regelmäßig knallen. Das ist ja nicht weiter schlimm, wenn dabei nicht das eigentliche Thema auf der Strecke bliebe:

Die Musik.