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20.4.2010 von admin.
Liebe Leserinnen und Leser,
als das Tamino-Klassikforum 2004 ans Netz ging, überschritt das WorldWideWeb gerade die Schwelle in das sogenannte Web 2.0. Ein offnenes Netz, das durch soziale Netzwerke und “user generated content” geprägt sein sollte. Das Forum, respektive die Forensoftware bot und bietet alle features, die eine Web 2.0-kompatible Plattform benötigt. Offensichtlich war es aber nie das Bestreben des Tamino-Betreibers, diese neue Evolutionsstufe des Internets mitzunehmen. Nicht nur, daß Tamino immer noch in der völlig überholten Version 2.3.6 des WoltLab Boards läuft, das board ist soweit (technisch gesehen) degeneriert, daß sämtliche sozialen Kontakte der Forenmitglieder unmöglich geworden sind.
So schaltete Alfred Schmidt nach dem gr0ßen Exodus in 2009 zunächst die PN-Funktion für alle Mitglieder ab (diese Funktion erlaubt das Versenden von privaten Nachrichten der User untereinander). Er fürchtete zu dieser Zeit, daß diese Funktion zur Untergrabung des Administrators und zur Abwerbung von Mitgliedern mißbraucht werden könnte.
Jüngst hat nun Schmidt auch den internen “Tritsch-Tratsch”-Bereich verschwinden lassen, zumindest wurde uns dieses so zugetragen. Ob er sich damit einen Gefallen getan hat? Eher nicht, denn eine interaktive Plattform lebt auch und gerade durch die Möglichkeit, auch privat mit den Forumskolleginnen und Kollegen einen Austausch zu haben.
Das kürzlich in Troisdorf abgehaltene “Tamino-Treffen” hat nun keine Chance, innerhalb von Tamino “nachbereitet” zu werden.
Wozu aber führen alle diese Maßnahmen? Die Diskussionen werden einfach ausgelagert, und zwar dorthin, wo man frei und ohne Druck miteinander diskutieren kann, so z.B. bei facebook. Was dabei ein bisschen übel aufstößt: Anscheinend ist es bei Tamino auch nicht mehr gestattet, Kritik an Beiträgen oder Threads zu üben, so wird dieses wichtige Element ebenfalls auf andere Plattformen ausgelagert. Tamino hat somit für einen Außenstehenden seine Organik und Dynamik komplett verloren.
Wir werden diese Entwicklung weiter beobachten.
Geschrieben in Aus der Klasssikforenszene | 21 Kommentare »
26.3.2010 von admin.
Antony Hegarty nimmt exklusive Interpretation der Arie
„Nessun Dorma“ für Lavazza auf und stellt sie im Internet
zum freien Download zur Verfügung
In Zusammenarbeit mit Lavazza hat Antony Hegarty, bekannt als Frontsänger der Band „Antony and the Johnsons“ und durch seine Soloprojekte, die Arie Nessun Dorma aus der Puccini Oper Turandot neu interpretiert. Das Stück wurde mit dem Roma Sinfonietta Orchester eingespielt und steht ab sofort unter Calendario Lavazza 2010 zum freien Download zur Verfügung.
Die Kooperation ist im Rahmen des 18. Lavazza Kalenders entstanden, der dieses Jahr von Miles Aldrige fotografiert wurde. Der renommierte britische Fotograf inszenierte seine Bilder nach italienischen Klassikern der Musikgeschichte wie beispielsweise Guarda Che Luna, ‘O Sole Mio, Con Te Partirò oder Nessun Dorma.
Die Verbindung von Musik und Fotografie wurde für den diesjährigen Kalender um eine weitere sinnliche Komponente erweitert.
Neben den beeindruckenden Fotografien Aldriges´ bietet Antony Hegarty eine Interpretation der Arie aus Turandot. Die Orchestrierung der Aufnahme entstammt dem Original, während Antony Hegarty mit seiner markanten, bebenden und tragenden Stimme dem Stück neues und aufregend andersartiges Charisma einhaucht.
Fotograf Miles Aldriges ist beeindruckt von der künstlerischen Fähigkeit des Briten:
“I love Anthonyʼs version of Nessun
Dorma. I think it still has the melody that
we know very well from the original
Puccini song but Anthony has given it a
sort of extra menace like a bird trapped in
a closed department store.”
Der Lavazza Kalender
Bereits 1991 hat sich Lavazza der Kunst verschrieben und veröffentlicht jährlich einen Kalender mit Modefotografie an der Schnittstelle zur Kunst. Die Liste der beteiligten internationalen Künstler liest sich wie ein Whoʼs who der zeitgenössischen Fotografie und ist zum Spiegel konzeptueller Modefotografie geworden.
Vertreten waren bisher unter anderem: Miles Aldrige (2010), Annie Leibovitz (2009), Eugenio Recuenco (2007), Erwin Olaf (2005), David LaChapelle (2002), Ellen Von Unwerth (1995) und Helmut Newton (1993).
Mit demselben Enthusiasmus, mit dem sich Lavazza im Kunst- und Kulturbereich engagiert, widmet sich das Unternehmen leidenschaftlich der eigenen Profession - dem Kaffee. Seit über 100 Jahren zählt Lavazza zu den führenden Kaffeeröstereien und -anbietern in Italien mit einer wachsenden Fangemeinde von Kaffeeliebhabern weltweit.




www.lavazza.com
Download Antony Hegarty / Nessun Dorma unter: Calendario Lavazza 2010
Pressekontakt Deutschland
FLORA&FAUNA MEDIA
Anne Bretschneider / Schönhauser Allee 149 / 10435 Berlin Tel.
Fax +49 30 440 10 313 / anne.bretschneider@florafaunamedia.eu
Geschrieben in Aus der Klasssikforenszene | 1 Kommentar »
11.3.2010 von admin.
Liebe Leserinnen und Leser,
als ich heute Morgen, wie eigentlich jeden Tag, die Portalseite des Tamino-Klassikforums aufschlug, stieß mir dieser Thread sofort ins Auge. Ausnahmsweise möchte ich mich deshalb heute in diesem blog einmal konstruktiv äußern, da ich ja im entsprechenden Tamino-Thread nichts hereinschreiben kann. Ich denke aber, daß Antworten auf die von HerrnSchmidt gestellte Frage auch aus Sicht eines “Mitlesers” interessant sein könnten.
Zunächst zur Methode:
- Einstieg über die Portalseite, dort Anzeige der letzten Beiträge
- Auswahl der Lesethemen nach AUTOR, nicht nach Thema
- dann nach ein kurzer Klick auf die Forumhomepage, um zu schauen, ob in den Bereichen “Neuigkeiten” und “Feuilleton” etwas neues geschrieben wurde, denn diese Bereiche tauchen auf der Portalseite nicht auf
Dieses Procedere ungefähr 3-4mal am Tag. So, was sind nun für einen Mitleser die Schwerpunkte?
Leider viel zu häufig die “chronischen” Themen, Tägliche Gedenkminute, Neuerscheinungen und ähnliche Dauerbrenner. Für jemanden, der auf der Suche nach wirklich interessanten Diskussionen ist eher uninteressant. Interessanter sind dann die schubweise auftauchenden Themen, wie z.B. aktuell der Callas Thread. Der “Mitleser” erkennt auf der Portalseite, ob ein Thema aktiv ist. Leider sind es immer wieder die selben Autoren, die als letzter Beitragender aufgeführt sind.
Kurzum:
Für mich als Tamino-Gast gibt es derzeit keine Schwerpunkte, insgesamt erscheinen die Themen, in denen traffic herrscht, eher farblos. Es fehlen zugkräftige Autoren.
Was ist mit Holger Sambale z.B.? Warum ist er nicht mehr dabei? Holger hat sich nie um die interforianischen Scherereien gekümmert, und immer sachbezogen und hochkompetent geschrieben. Warum wurde er hinausbefördert?
Die Liste der Namen ist lang. Die vielen Versuche, neue interessante Threads oder Threadserien zu starten wirken auf einen Beobachter wie ein kläglicher Versuch, Farbe in das zur Zeit eher blass wirkende Forum zu bringen. Eine Lösung für dieses Problem sehe ich derzeit nicht, weil der Forenchef systematisch daran arbeitet, die Lage zu verschlimmern.
Er hat nicht begriffen, daß das Kapital seiner Plattform nicht er ist, sondern die Autoren.
Steht das Tamino-Klassikforum vielleicht vor dem Aus? Diese Fragestellung kommt nicht von mir, sondern von einem aktiven Tamino-Mitglied, aus dessen Zuschrift ich hier nun auszugsweise zitiere:
Es ist fast faszinierend , welche Autoaggressionen Alfred Schmidt wohl gerne zulässt durch ebenso dumme wie fanatische “Beiträge” in seinem angeblich sorgfältig moderierten Musikforum .
Und dies , nachdem er dies nach den Ereignissen dort in 2006 , 2008 , 2009 und auch 2010 nun eigentlich an sich selbst schmerzhaft hatte miterleben müssen .
Kaum noch sinnvolle Beiträge mit entsprechenden Beiträgen ( dazu u. a. Bernd Kloeckner in 2009 oder Florian Voss in 2010 oder der Lullist und Ulli sowie einige Ex - Mitglieder , besonders Damen , in 2009 / 2010 ) .
WalterT , langjähriges Mitglied , schreibt praktisch nichts mehr . Die Liste ist sehr lang geworden .
Auf Reaktionen bin ich sehr gespannt….
Geschrieben in Aus der Klasssikforenszene | 7 Kommentare »
27.2.2010 von admin.
Liebe Leserinnen und Leser,
die letzten Kommentare im “Tamino-Austritte” Artikel veranlassen mich, ein neues Thema hier zu eröffnen, denn der Kommentator/die Kommentatorin Philine schreibt etwas, was mir in Foren völlig anderer Fachgebiete ebenfalls aufgefallen ist:
Zitat:
Ich studiere die Forenszene nur sehr lange und mache immer dieselben Erfahrungen: Alteingesessene Mitglieder werden (aus oft nicht nachvollziehbaren Gründen, meist aber, weil sie sich ohne Rücksicht auf Verluste die Queen-Bee-Position samt Jüngerschaft erkämpfen) gehuldigt, Neulinge werden in ihre Schranken verwiesen, vor allem, wenn sie wirklich was auf dem Kasten haben.
Ist das wirklich so? Und wenn ja, warum?
Geschrieben in Aus der Klasssikforenszene | 3 Kommentare »
17.2.2010 von admin.
Liebe Leserinnen und Leser,
wie wir soeben erfahren haben, wird das Capriccio Kulturforum am kommenden Sonntag, den 21.02.2010 seine Pforten für das breite mitlesende Publikum öffnen.
brucknerfreun.de wünscht einen guten Start!
Geschrieben in Aus der Klasssikforenszene | 8 Kommentare »
12.2.2010 von admin.
Liebe Leserinnen und Leser,
da die Kommentarspalte mit mittlerweilen 74! Kommentaren etwas unübersichtlich geworden ist, eröffne ich mit dem letzten Kommentar, den mir Florian per Mail zugesandt hat, hier einen neuen Artikel:
Oh, ich werde vermißt - das ist ja nett. Ich bin mittlerweile natürlich bei Capriccio zu finden, wo ich meinen Beethoven-Thread fortsetzte und auch dies uns das über Schumann schreibe und schreiben werde (und, lieber Frank: auch plane ich nach wie vor einen Thread über Schumanns Sterben, habe bislang aber noch nicht die Zeit dazu gefunden).
Zu meinem Rauswurf folgendes: ich hatte, nachdem A.S. den Thread über Ullis und Matthias/Lullist Austritt gelöscht hatte, eingefordert diese Zensurmaßnahme zu unterlassen, und eine Zensur war es ja wohl. Daraufhin wurde ich von A.S. gesperrt, ich konnte also keine Beiträge mehr verfassen. Ich schrieb A.S. eine Mail, in der ich ihn aufforderte, dies rückgängig zu machen. Er antwortete, dass das erst möglich sei, wenn ich ihm versichern würde, niemals wieder Zensurmaßnahmen o.ä. zu bemängeln, er verlangte also von mir im Tamino-Forum auf immer den Mund zu halten. Das lehnte ich ab, daraufhin blieb mein Account gesperrt.
Am Rande: es wundert mich, lieber Thomas, dass du, informiert über all diese Vorgänge wie kaum ein anderer, noch immer Mitglied bei Tamino bist, es wundert mich wirklich. Aber, um Mißverständnisse zu vermeiden, ich will niemanden dazu animieren Tamino zu verlassen. Und ich finde es auch ernsthaft traurig, dass immer mehr Tamino-Mitglieder austreten oder zumindest nicht mehr schreiben. Es sind dort mittlerweile ja kaum noch mehr als 30-40 Leute aktiv (wenn es hochkommt) - und sicher nicht die Interessantesten. Mittlerweile scheint mir Tamino ein recht laues Opernforum geworden zu sein. Nun gut, das war abzusehen.
Herzliche grüße Florian
Geschrieben in Aus der Klasssikforenszene | 8 Kommentare »
22.1.2010 von admin.
Lieber Frank,
zu Deinem Kommentar vom 21.1.2010, 21:26:
von meiner Seite aus Folgendes:
1. Du brauchst die Rechenaufgabe nicht in Deinem Kommentar zu wiederholen, damit dieser freigeschaltet wird. Diese “Rechenaufgabe” ist lediglich ein Schutz vor Spam. Inzwischen habe ich es aber so eingestellt, daß Kommentare sofort freigeschaltet werden.
2. Was soll ich über Capriccio schreiben? Hast Du denn das Schreiben vom Lullisten an Alfred Schmidt nicht gelesen? Da steht doch alles drin? Außerdem steht es Dir ja frei, Dich dort zu registrieren, und Dir ein Bild vom aktivsten Klassikforum im deutschsprachigem Raum zu machen. Die URL lautet http://www.capriccio-kulturforum.de. Es sind bestimmt auch für Dich interessante Themen dabei, und die Diskussionskultur dort ist mittlerweile vom Allerfeinsten. Als Referenzthread möchte ich hier z.B. den Faden “Wer hat Angst vorm schwarzen Mann - Die Kritik am Regietheater” nennen. Hier wird dieses heikle Thema vernünftig und mit stichhaltigen Argumenten kontrovers diskutiert, ohne ins polemisch-fanatische abzugleiten. Das ist aber nur ein Beispiel für die gepflegte Atmosphäre bei Capriccio.
Die Beteiligung liegt im Schnitt um 30% höher als bei Tamino - über das Niveau muss sich jeder selbst ein Bild machen. Was die “Öffnung” anbetrifft: Das Projekt wird, nachdem nun die technischen und juristischen Voraussetzungen geschaffen worden sind, in Kürze auch für nicht-registrierte Leser öffnen. Ich werde den Termin hier bekanntgeben, sobald er feststeht. Ich denke es wird gegen Mitte bis Ende Februar soweit sein.
Geschrieben in Aus der Klasssikforenszene | 12 Kommentare »
20.1.2010 von admin.
Liebe Leser,
auf vielfache Nachfrage nun an dieser Stelle eine Liste der “Nicknames”, die im 1. und 2. Exodus Tamino verlassen haben bzw. verlassen “wurden”. Fehler oder Ergänzungen bitte über die Kommentarfunktion:
JANUAR 2010
Der Lullist, Ulli, Maggie, Thomas Knoechel, Sakow, Melisma, Status unklar: musicophil (letzter Beitrag 26.12.2009)
Mai 2009
FairyQueen, pbrixius, Rideamus, audiamus, ralphb, Hildebrandt, oper337, petra, der wonnige Laller, Armin Diedrich, Michael Schlechtriem, Achim, Gurnemanz, Michael M., Davidoff, Maldoror, Barbirolli, Fliu, Ingrid, Blackadder, brunello, salisburgensis, CH Köhn, Edwin Baumgartener, Zwielicht, Matthias Oberg, ThomasNorderstedt, AmfortasNN, Général Lavine, Waldi, Wulf, petemonova, Rosenkavalier, gioachino, pfuetz, Frank Pronath, Ulrica, Alviano, Robert Stuhr, Severina, Caesar73, Maik, klawirr, Theodora, ThomasBernhard, Pius, Graf Wetter vom Strahl
Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da sehr viele Ex-Taminos auch “leise” abgewandert sind, und unter einem anderen Nicknamen bei Capriccio aktiv sind.
Unklar ist auch, warum ben_cohrs als “gesperrt” markiert ist. Wie der Redaktion zugetragen wurde (nicht anonym, Name ist bekannt!), sollte es in Wien zu einer Aussprache kommen, woraufhin Alfred Schmidt geantwortet haben soll:
“Ich rede nur noch mit Tamino-Mitgliedern, alle anderen sind Verräter”
Interessant ist auch, daß der auf der Portalseite als “weitergeführt werden wollend” aufgeführte Thread “Harte Diskussionen oder Konsens im Klassikforum” nun in den internen Bereich verschoben worden ist. Hierin äußerte sich zuletzt der User “calaf” kritisch.
Es ist uns gelungen, den Beitrag zu sichern: KLICK
Geschrieben in Aus der Klasssikforenszene | 78 Kommentare »
19.1.2010 von admin.
Immer dann, wenn der Schreibstil des Wiener Forendiktatorsadministrators nachlässig wird, weiß der Beobachter, daß Herr Schmidt gerade dabei ist, sich zu ärgern. Betrunken wird er ja zum high noon ( 12:09Uhr) noch nicht sein.
Garniert werden solche Beiträge häufig mit größenwahnsinnigen Vorstellungen wie:
Zitat: “Das ist eine eklatante Fehleinschätzung des Threads und seiner Bedeutung, er ist eine Waffe oder wer so will ein Zündholz, das in letzter Konsequenz einen ganzen Wald niederbrennen kann. “
Offenbar doch betrunken, zumindest angetrunken muß Herr Schmidt gewesen sein, als er sinngemäß schrieb, man sei mit dem Begriff “Regietheater” bei google bereits auf der zweiten Seite, wobei die erste Seite ja komplett von Herrn Kehlmann in Anspruch genommen wird. Abfragen haben jedenfalls ergeben, daß sich Tamino in den google-serps mittlerweile im Nirvana befindet. Woran es wohl liegt?
Zum eigentlichen Thema dieses Artikels:
Wo ist eigentlich musicophil? Warum hat Ulli keinen Rang mehr? Wo ist der avatar des Lullisten? Hat es einen weiteren Eklat gegeben, gefolgt von einer weiteren Austrittswelle? Der Redaktion liegt ein “Leserbrief” vor - (die Redaktion behandelt alle Zuschriften, egal ob privater oder öffentlicher Natur, als “Leserbrief”, und behält sich deshalb das Recht vor, sämtliche Zuschriften zu veröffentlichen oder daraus zu zitieren) - nun also, der Redaktion liegt ein Leserbrief vor, der eine Erklärung für das Verschwinden von Ulli und demLullisten liefert. Um die Spannung etwas zu steigern, hier zunächst ein paar wahllos in den Orkus geworfene Zitate aus dem “Leserbrief”:
aus einem Telefonat mit Alfred Schmidt:
“Frauen und Juden werde ich in meinem Forum nicht mehr dulden.”
aus einem internen Thread tamino-klassikforum.de
5jähriges Tamino Jubiläum für Ulli und den Lullisten, O-Ton Alfred Schmidt:
MIR heuchelt man ins gesicht um mich dann hinterrücks anzugreifen.
Aber ich will Euch etwas sagen.
Ich habe dieses Forum mit viel Mühe aufgebaut
iann einfach nicht zulassen daß wenn EINEM oder ZWEI Usern etwas nicht passt diese Forderungen stellen, denen sich einige des Forums anschliessen und wenn ich das tur verliere ich auf andere Art Mitglieder.
Dann dümpelt das Forum so herum wie alle anderen im netz die ich nicht gegründet habe, daran habe ich kein Interesse. Daher werde ich dieses Forum fürs nächste Laufen lassen wie es läuft, OHNE Anstrengungen von meiner Seite.
Sehe ich, daß Interesse da ist und es weiterlebt - auf hohem Niveu - versteht sich - bleibt es bestehen.
Wenn nicht….. SORRY
Ich habe keine Lust mich für meinen Einsatz auch nich rechtfertigen zu müssen. Diese dauernden Streitereien der Usert untereinander sind nervend und nicht in den Griff zu bekommen. Jeder (nein nicht jeder - aber genügend um zu stören) galubt, wenn er SEINEN Lieblingkomponisten, Dirigenten , was auch immer nicht bestätigt bekommt, dann muß er eine Revolte anzetteln. Wenn sich jemand als Künstler fühlt, aber keinen Erfolg Hat, wer badet das Aus ? Tamino
Nein meine Leiben - da spiel ich nicht mit.
Freundliche Grüße aus Wien
Alfred, müde und verbittert
FORTSETZUNG FOLGT…
****************************************************
Das erinnert doch alles sehr an Vorgänge Ende 2006, als Alfred Schmidt privaten Schriftwechsel sowohl bei Tamino als auch auf der seinerzeit noch aktiven Plattform von Klassikakzente veröffentlichte. Da hat jemand wohl wenig dazugelernt. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an Ulli und Matthias zum 5-Jährigen Jubiläum
Mein Appell an Alfred:

Trag´s mit Fassung - Du bist angezählt…..
q.e.d.:
Die hohe Kunst der Intrige besteht nicht darin, Lügen zu verbreiten,
sondern dafür zu sorgen, daß die WAHRHEIT zur rechten Zeit beim richtigen Empfänger landet
*************************************************
Ganz nebenbei erfuhr die Redaktion, daß sich die Fraktion “Alte Musik” nun auf einer neu geschaffenen Plattform austauscht.
Das Forum nennt sich PROSPERO - Forum für alte Musik. Von dieser Stelle aus alles Gute!
****************************************************************
Nachtrag 14:45 Uhr:
Das ging ja flott:

Geschrieben in Aus der Klasssikforenszene | 8 Kommentare »
4.1.2010 von admin.
Liebe Leserinnen und Leser,
zunächst möchte ich allen ein gutes und erfolgreiches Jahr 2010 wünschen. Das abgelaufene Jahr war, zumindest für die “Klassikforenszene” ein recht bewegtes. Wir berichteten ausführlich über den großen Exodus bei Tamino, der dort euphemistisch als “Selbstreinigung” bezeichnet wurde. Fakt ist, daß die Abspaltung (oder Weiterentwicklung?) Capriccio im Schnitt mit 25% vorne lag, bezogen auf die Anzahl der täglichen registreierten Benutzer. Auch bei der Anzahl der Beiträge/Tag hatte Capriccio deutlich die Nase vorn.
Dem aufmerksamen Beobachter wird es allerdings auch nicht entgangen sein, daß das Projekt “www.das-klassikforum.de” seit Ende November deutlichen Zulauf hat. Wir finden dort seit neustem Namen, die wir eigentlich mit dem Tamino-Putsch in Verbindung brachten, so z.B. Peter Brixius, zur Stunde immer noch Inhaber der Domain capriccio-kulturforum.de, Rideamus sowie eine Userin namens “Euphonia”, die z.B. über Schumanns Liederkreis schreibt. Als unbefangener Beobachter könnte man zu dem Schluß gelangen, daß bei Capriccio irgendetwas schiefgelaufen sein muß. Wir dürfen aber gespannt sein, welches Bild sich nach dem seit heute angekündigten Serverumzug und der darauffolgenden Öffnung der Plattform abzeichnen wird.
Bei Tamino ist, wenn man von der Pagerank Abwertung (Portal von 5 auf 4, Forumhome von 3 auf 2!) und von den deutlich reduzierten User- und Beitragszahlken absieht, alles beim alten geblieben. Obertamino Alfred Schmidt verfolgt nach wie vor seine Allmachtsphantasien, wie kürzlich z.B. hier zu lesen war:
ZITAT 1.1.2010, Quelle: http://www.tamino-klassikforum.at/thread.php?threadid=11443
Das Tamino-Klassikforum bleibt eine der besten Webseiten für Klassikfreunde
Leider sieht das google etwas anders, man hat uns, wie schon einmal vor zwei Jahren auf PR 4 abgewertet, was bedeutet das unsere Macht beschnitten wurde. Nicht jeder Beitrqag von uns ist nun ergooglebar nur die sogenannten wichtigen.. Das erschwet natürlich die Expansion ein wenig, notabene dann wenn man ohnedies streng selektiert.
Ein - wenn auch schwacher - Trost ist immerhin, daß auch die anderen Klassikseiten diese Schmach hinnehmen mussten - und einige sogar regelricht “vernichtet” wurden, soll sagen sie sind in die Bedeutungslosigkeit versunken, wodurch wir RELATIV an Bedeutung gewonnen havben. Ich werde dieses Jahr versuchen Verbindungen zu intensivieren und den einzigartigen Glanz Taminos wiederherzustellen.
Zitat Ende, Hervorhebungen durch denZitierenden.
Ich gehe davon aus, daß Herr Schmidt im letzten Satz nicht “einzigartigen”, sondern “einstigen” meinte, aber selbst das wäre erneut ein Indikator für hoffnungslose Selbstüberschätzung. Das Kriegsvokabular hat sich jedenfalls bis heute nicht geändert, und Herr Schmidt hat bis heute nicht verstanden, was ein “PageRank” ist, wie er zustande kommt, und was er bedeutet. So what, Meister des Marketings
Bis die Tage,
HG
Geschrieben in Aus der Klasssikforenszene | 4 Kommentare »